Diese Fehler sollte man bei der Reinigung einer Dachrinne vermeiden❗

13. Oktober 2021 Haushaltstipps

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Diese Fehler sollte man bei der Reinigung einer Dachrinne vermeiden

Um die Sicherheit anderer zu gewährleisten, sind Hausbesitzer dazu verpflichtet, die eigene Dachrinne regelmäßig zu reinigen. Daher möchten wir Ihnen in dem folgenden Beitrag verraten, was Sie dabei beachten sollten.

Wie oft sollte eine Dachrinne gereinigt werden?

Hausbesitzer sollten vorhandene Dachrinnen zweimal pro Jahr reinigen. Dafür bieten sich vor allem der Herbst und der Frühling an. Die Reinigung im Herbst sollte dabei vor Einsetzen des ersten Frostes erfolgen. Denn zuvor fallen Blätter von den Bäumen in die Regenrinne, was mitunter sogar zu einer Verstopfung führt. Und diese sollten vor dem Wintereinbruch unbedingt entfernt werden, wodurch sich teure Schäden im besten Fall vermeiden lassen.

Wer die eigene Dachrinne regelmäßig reinigt, kennt mit der Zeit zudem die Stellen, an denen sich viel Schmutz sammelt, was bei der nächsten Reinigung viel Zeit sparen kann.

Womit kann man eine Dachrinne reinigen?

Für die Reinigung einer Dachrinne werden die folgenden Gegenstände benötigt:

  • Eine Teleskopleiter mit rutschfesten Sprossen
  • Eine Schaufel
  • Einen Handbesen
  • Bauhandschuhe

Ein weiteres Werkzeug zur Reinigung der Dachrinne kann man sich aus einer PET-Flasche mit einem Fassungsvermögen von 1,5 Litern auch ganz einfach selbst zusammenbasteln. Hierfür schneidet man den Boden der Flasche ab, wodurch eine Art Schaufel entsteht, mit der die Regenrinne gereinigt werden kann.

Außerdem findet man auch im Fachhandel eine große Auswahl an Werkzeugen zur Reinigung der Dachrinne, von denen vor allen die erhältlichen Teleskopstangen besonders praktisch sind.

Das Fallrohr bei der Reinigung berücksichtigen

Regenrinnen sollten immer gegen die Richtung des Fallrohrs gereinigt werden. Denn andernfalls kann es leicht zu einer Verstopfung kommen, was eine professionelle Reinigung im schlechtesten Fall unumgänglich macht. Aus diesem Grund sollte der Abfluss des Fallrohrs vor der Reinigung verschlossen werden.

Eine hervorragende Alternative stellt auch der SMILTER dar. Dabei handelt es sich um einen Laubschutz, der ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen produziert wird und in dem Fallrohr kontinuierlich Schmutz wie Blätter, Nadeln oder Blüten filtert.

In der Ruhe liegt die Kraft

Bevor man mit der Reinigung so richtig loslegt, sollte man den angesammelten Schmutz in der Dachrinne zuerst einmal auflockern. Dabei sollte man immer an Ende der Regenrinne beginnen und sich von dort aus immer weiter vorarbeiten und auf keinen Fall zu grob vorgehen oder versuchen, den Schmutz mit Gewalt wegzukratzen. Denn auf diese Weise besteht die Gefahr, dass die Rinne beschädigt wird, weshalb man den Schmutz zunächst mit den Händen lösen sollte. Im Anschluss kann dieser dann problemlos aus der Rinne entfernt werden.

Die Dachrinne sollte nicht blind gereinigt werden

Neben Schmutz werden Dachrinnen auch häufig von kleinen Tieren als Nistplatz verwendet. Aus diesem Grund sollte man vor der Reinigung unbedingt überprüfen, ob sich Tiere in der Regenrinne eingenistet haben. Dafür muss man auf eine Leiter steigen, um die Rinne von oben zu begutachten, selbst wenn man die Dachrinne im Anschluss daran vom Boden aus mit einer Teleskopstange reinigen möchte.

Nachbearbeitung der gereinigten Dachrinne

Im Anschluss an die Reinigung der Dachrinne sollte diese noch einmal gründlich durchgespült werden. Denn nur auf diese Weise lösen sich auch kleinste Schmutzablagerungen. Zu diesem Zweck sind im Handel unter anderem spezielle Vorrichtungen erhältlich, die auf jeden Wasserschlauch passen. Damit kann die Rinne in einem Rutsch durchgespült werden und im Anschluss kann diese mit einem feuchten Lappen ausgewischt werden, wodurch verhindert wird, dass sich eine Borke in der Dachrinne bildet.

Darüber hinaus sind auch sogenannte Laubgitter ein guter Schutz vor Verschmutzungen der Dachrinne. Diese werden einfach auf oder in der Rinne befestigt und verhindern, dass Blätter und andere grobe Verschmutzungen überhaupt erst in die Dachrinne gelangen.